Erwin Reiterers Intervention Breathe im Oberen Belvedere in Wien will den Besucher zur Mitarbeit einladen. Anweisung: Schreien Sie jetzt so laut Sie können. Brigitte Borchhardt-Birbaumer, Wiener Zeitung , vergleicht diesen “skulpturalen Katalysytor” mit der psychologischen Schreitherapie, nur ästhetisch wirksamer. Hat Reiterer hier eine soziale Skulptur geschaffen?
Schreien Sie jetzt so laut Sie können!
17. Januar 2010 · Hinterlasse einen Kommentar
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Mit Tag(s) versehen: soziale Skulptur
Fonds Soziales Wien: Bedarf ausreichend gedeckt. (!?)
23. Dezember 2009 · Hinterlasse einen Kommentar
Unser Versuch mit dem Fonds Soziales Wien Kontakt aufzunehmen, um die Fördermöglichkeiten für DAS BLAUE ATELIER abzuklären, wurde abgelehnt. Begründungen: begrenzte Fördermittel und der Bedarf an solchen Angeboten ist von anerkannten Trägern ausreichend gedeckt.
Die öffentlichen Mittel im Sozialbereich reichen jedoch nicht wirklich aus, deshalb erklärt der FSW den Bedarf als „ausreichend“ gedeckt. Wir wissen jedoch von vielen im psychosozialen Bereich Tätigen, dass der Bedarf an unserem Angebot sehr hoch wäre.
Eigenartig auch: Zum „sehr aufwendigen Prüfverfahren um Anerkennung durch den FSW“ wird nur zugelassen, wer … ? Ein bisschen intransparent, finden wir. Sind ja schließlich öffentliche Gelder, die da eingesetzt werden.
Im Folgenden der diesbezügliche Mail- / Briefwechsel:
Von: kunsterfahrung
Gesendet: Donnerstag, 10. Dezember 2009 14:47
An: ‘robert.bacher@fsw.at’
Sehr geehrter Herr Bacher!
Der Verein für Kunsterfahrung bietet mit dem Projekt DAS BLAUE ATELIER betreute Atelierplätze im psychosozialen Bereich an. In der Anlage finden Sie die Projektbeschreibung.
An einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit interessiert sind Pool7 des Grünen Kreises, der Verein LOK – Leben ohne Krankenhaus und das Sozialpsychiatrische Zentrum Wien der Caritas. Mit weiteren Organisationen sind wir im Gespräch. Das Projekt wird allseits begrüßt, der Bedarf als hoch eingeschätzt.
Wir haben eine sorgfältige Kalkulation vorgenommen und sind nun um die Finanzierung bemüht. Die Partnerorganisationen verfügen nicht über das Budget, um für die Teilnahme Ihrer KlientInnen am BLAUEN ATELIER aufkommen zu können.
Beim Fonds Soziales Wien wollen wir um Förderung des BLAUEN ATELIERS ansuchen. Deshalb bitte ich Sie um einen Gesprächstermin.
Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Dokulil
Von: Wolfgang Dokulil
Gesendet: Mittwoch, 23. Dezember 2009 14:26
An: ‘robert.bacher@fsw.at’
Betreff: DAS BLAUE ATELIER
S. g. Herr Bacher, s. g. Frau Bauer !
Bezugnehmend auf Ihre Ablehnung einer Förderung für DAS BLAUE ATELIER durch den FSW:
Der Verein für Kunsterfahrung hat noch gar kein Ansuchen gestellt, sondern wollte sich vorweg mit dem FSW diesbezüglich in Verbindung setzen, um die Anforderungen zu erkunden. Ich habe deshalb um einen Gesprächstermin ersucht.
Wenn Sie in Ihrem Ablehnungsschreiben unser Angebot an betreuten Atelierplätzen als nicht zur Kernaufgabe des FSW (Pflichtleistungen nach dem Wiener Behindertengesetz) qualifizieren, erhebt sich für uns die Frage: welche sind diese Kernaufgaben?
In der Liste der anerkannten Einrichtungen des Fonds Soziales Wien, Stand 6.1.2009, sind ca. 30 Organisationen an 130 Standorten mit Leistungen der Beschäftigungstherapie aufgezählt. Beschäftigungstherapie gehört also zu den Kernaufgaben.
Unserer Meinung nach ist künstlerische Tätigkeit an betreuten Atelierplätzen durchaus mit dem Begriff der Beschäftigungstherapie zu vereinbaren. Wir sind gerne bereit unser Angebot an Ihre Anforderungen und Begriffe anzupassen. Zu diesem Zweck wiederhole ich die Bitte um einen Gesprächstermin.
Mit freundlichen Grüßen
Wolfgang Dokulil
(Übrigens: ich bin kein Dr.)
Von: Bacher Robert [robert.bacher@fsw.at]
Gesendet: Mittwoch, 23. Dezember 2009 14:43
An: Wolfgang Dokulil *EXTERN*
Cc: Fonds Soz. Wien FB Beh.Arbeit – FBL; Fonds Soz. Wien Beschäftigung und Tagesstruktur
Betreff: AW: DAS BLAUE ATELIER
Sehr geehrter Hr. Mag. Dokulil!
Die Leistung Beschäftigungstherapie wird von uns an anerkannte Träger vergeben. Um eine Anerkennung durch den FSW zu erhalten wird ein sehr aufwendiges Prüfverfahren unsererseits durchgeführt. Wie Sie unserer Website entnehmen konnten, haben wir bereits eine Vielzahl anerkannter Träger für die Leistung Beschäftigungstherapie.
Viele dieser Träger bieten den TeilnehmerInnen auch die Möglichkeit Erfahrungen im kreativen künstlerischen Bereich zu machen. Der Bedarf an solchen Angeboten ist somit von bereits anerkannten Trägern ausreichend gedeckt.
Verzeihen Sie bitte die falsche Anrede.
Es tut mir leid, daß ich Ihnen in dieser Angelegenheit nicht entgegenkommen kann.
Mit freundlichen Grüßen
Robert Bacher
_______________________________________
DSA Robert Bacher
Abteilungsleiter
FONDS SOZIALES WIEN
Fachbereich Behindertenarbeit
Abteilung Beschäftigung & Tagesstruktur
1030 Wien, Guglgasse 7-9
Tel.: 05 05 379 – 66 609 (Zum Ortstarif und ohne Vorwahl aus ganz Österreich)
oder: 01/ 4000 – 66 609
Mobil: 0676 – 8118 66 609
Fax: 05 05 379 – 99 66 609
oder: 01/ 4000 – 99 66 609
E-Mail: robert.bacher@fsw.at
Web: www.fsw.at
Kostenfreie Durchwahl für alle MitarbeiterInnen der Stadt Wien: 66 609
International: 0043 – 5 05 379 – 66 609
DVR: 1070053
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Finanzierung für DAS BLAUE ATELIER gesucht!
15. Dezember 2009 · Hinterlasse einen Kommentar
Seit unserer Ankündigung des Prokjekts DAS BLAUE ATELIER haben wir eine Informationsmappe an Organisationen verschickt, die im psychosozialen Bereich in Wien tätig sind. Wir haben sie eingeladen DAS BLAUE ATELIER für ihre Klienten in Anspruch zu behmen. Nach persönlicher Vorsprache haben sich drei Organisationen bereit erklärt als Partner des Projekts aktiv zu werden: Pool 7 des Grünen Kreises, der Verein LOK – Leben ohne Krankenhaus und das Sozialpsychologische Zentrum Wien der Caritas.
Es ist offensichtlich, dass der Bedarf an den betreuten Atelierplätzen im psychosozialen Feld hoch ist.
Der nächste Schritt ist die Finanzierung des Projekts. Die KlientInnen können ihre Teinahme am BLAUEN ATELIER nicht selbst bezahlen. Die Betreuungseinrichtungen, die Ihre KlientInnen einladen am BLAUEN ATELIER teilzunehmen, verfügen nicht über ein Budget dafür.
Der Verein für Kunsterfahrung selbst erbringt als Eigenleistung die Organisationsarbeit und stellt das eingerichtete Atelier zur Verfügung. Den Betrieb des BLAUEN ATELIERS können wir leider nicht kostenlos durchführen.
Deshalb werden wir beim Fonds Soziales Wien um Förderung ansuchen. Eine Ansprechperson haben wir bereits ausfindig gemacht und angeschrieben.
Wir suchen auch SponsorInnen und SpenderInnen für DAS BLAUE ATELIER.
Spendenkonto: Verein für Kunsterfahrung, Spendenkonto Blaues Atelier: Erste Bank, BLZ 20111, Kto 293 293 512 02
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Mit Tag(s) versehen: Finanzierung
ZWISCHEN DEN WELTEN
20. September 2009 · Hinterlasse einen Kommentar
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Mit Tag(s) versehen: Ausstellung, Outsider, Tagung
Ausstellung: “Wahnsinnig schön”
20. September 2009 · Hinterlasse einen Kommentar
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Mit Tag(s) versehen: Ausstellung
Kunsterfahrung ohne Praxis?
20. August 2009 · Hinterlasse einen Kommentar
Der Begriff Kunsterfahrung wird zumeist mit der Bedeutung von Kunstbetrachtung, Beobachtung, Rezeption von Kunst verwendet. So auch in einem Artikel des Kunsthistorischen Instituts der Uni Köln mit dem Titel „Aisthesis und Medium − (In-)Differenzen der Beobachtung von Kunstkommunikation?“. Hier heißt es: “Kunsterfahrung verstehen wir hier nicht als Handlung in Bezug auf Kunst, sondern als Kommunikation durch Kunst.” Ein sinnvoller kommunikationstheoretischer Ansatz, aber dennoch eine eingeschränkte Sichtweise von Erfahrung, denn durch das eigene Tun erfahre ich weit mehr als bloß durch die Anschauung. Kunsterfahrung, so wie ich den Begriff verwende, ist auch und vorwiegend praktische künstlerische Tätigkeit.
Wie kann mit Rezeption und Kommunikation allein Kunst so erfahren werden, wie es die KünstlerInnen des Projekts “blau-bleu blue” machen? Eine Künstlerin sagt: “Eine ungeheuer intensive Kunsterfahrung sei das gewesen. Am Ende des Tages fühlten sich die Frauen nicht selten körperlich so erschöpft, dass sie sich nur noch aufs Schlafen freuten. … Das Spannende daran ist: Aus unterschiedlichen Individuen, die aus unterschiedlichen Regionen stammen, wird eine Gruppe.”
Wer vor Kunstwerken stehen bleibt und quasselt, macht nur eine sehr eingeschränkte Kunsterfahrung.
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Mit Tag(s) versehen: Kunst als Kommunikation
Nochmals: tales of a borderline
11. August 2009 · Hinterlasse einen Kommentar
Die Pressemitteilung mit eindrucksvollen Bildern will ich hier veröffentlichen:
Ausstellung der KULTURFORMENHARTHEIM/Oberösterreich
tales of a borderline
Vernissage: 6. Oktober
Ort: Schloss Hartheim, Schlossstraße 1, 4072 Alkoven
Zeit: 19.00 Uhr
mit einführenden Worten von:
Direktor Dr. Günther Weixlbaumer, Geschäftsführer Institut Hartheim,
Mag. Kristiane Petersmann, KULTURFORMENHARTHEIM
Dr. Dagmar Weidinger, Kunsthistorikerin/Kuratorin
Institut Hartheim ist ein Kompetenzzentrum zur Begleitung von Menschen mit geistiger und mehrfacher Beeinträchtigung. Als Teil des Instituts hat es sich das Programm KULTURFORMENHARTHEIM zur Aufgabe gestellt, die Kunst von sogenannten Außenseiter/innen einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die beiden Galerieräume des Schlosses verstehen sich als Drehscheibe für „Outsider Art“, die einerseits in geeigneter Weise einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden soll, sowie andererseits wissenschaftlich aufgearbeitet wird.
Angehörige und professionell Tätige stoßen immer wieder an ihre Grenzen, wenn es darum geht, die inneren Gefühlszustände von Menschen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung nachzuvollziehen. Oft ist es den Betroffenen selbst kaum möglich, ihre Gefühle zu artikulieren: Zu diffus, zu undefinierbar ist das, was sich in ihnen abspielt. Wenn Worte nicht reichen, müssen andere Wege der Kommunikation gesucht werden.
Die Ausstellung tales of a borderline will dem oft negativ verstandenen Begriff „Borderline“ positive Aspekte durch den künstlerischen Ausdruck entgegensetzen. Gezeigt werden die Werke von TAMAR WHYTE, ANITA KAISER-PETZENKA, KARIN BIRNER und IRENE APFALTER, vier Frauen aus Österreich, Deutschland und Großbritannien – individuelle
Zeugnisse einer gelungenen Selbstfindung, die ein buntes und vor allem vielseitiges Bild der Erkrankung präsentieren.
Die KULTURFORMENHARTHEIM wollen damit zur Information und Entstigmatisierung der Borderline-Persönlichkeitsstörung beitragen.
Öffnungszeiten:
Mo, Di, Do 9.00–14.00
oder nach persönlicher Vereinbarung:
Tel.: ++43 (0)699 12 57 66 85
e-mail: k.petersmann@institut-hartheim.at oder
Ausstellungsdauer: 31. Jänner 2010
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tales of a borderline: eine Ausstellung
11. August 2009 · Hinterlasse einen Kommentar
Gezeigt werden die Werke von vier Frauen aus Österreich, Deutschland und Großbritannien, individuelle Zeugnisse einer gelungenen Selbstfindung, die ein buntes und vor allem vielseitiges Bild der Erkrankung präsentieren. Die KULTURFORMENHARTHEIM wollen damit zur Information und Entstigmatisierung der Borderline-Persönlichkeitsstörung beitragen
Eröffnung der Austtellung in den KULTURFORMENHARTHEIM – Schloss Hartheim, 3.Stock – Schlossstraße 1 – 4072 Alkoven – ist am 6.10. 2009 um 19 Uhr.
Das INSTITUT HARTHEIM in Oberösterreich versteht sich als Kompetenzzentrum für die Betreuung und Begleitung von Menschen mit geistiger und mehrfacher Beeinträchtigung. Ob das Institut selbständige, aktive künstlerische Praxis der KlientInnen (=Kunsterfahrung) ermöglicht, oder klassische Kunsttherapie durchführt konnte ich nicht herausfinden. Vielleicht wird die Ausstellung Auskunft geben.
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Ein schillernder Begriff
27. Juli 2009 · 3 Kommentare
Kunsttherapie ist ein schillernder Begriff und erfreut sich hoher Beliebtheit. Kunsttherapie begreift sich in erster Linie als Therapie und erst in zweiter Linie als Kunst bzw. Kunsterfahrung.
Die Konnotationen von Kunsttherapie reichen von ArtBrut, Gugging, über Kunst mit Behinderten und Kunsttherapie in allen sozialen Feldern inkl. Gesundheitswesen, Gefängnis und Schulen, bis zu animatorischen Ereignissen wie “Farbbeutel knallten gegen die Leinwand“.

Auf psychology48.com oder Wikipedia ist zu diesem Thema nachzulesen. Ausbildungorganisationen für Kunsttherapie machen auf ihren Webseiten deutlich, was sie unter Kunsttherapie verstehen: In Deutschland u.a die Fachhochschule Ottersberg, die Alanus Hochschule, in Österreich die Wiener Schule für Kunsttherapie, der Österreichische Fachverband für Kunsttherapie.
Das Österreichische Kolleg für Kunsttherapie
“erfüllt das Rahmencuriculum des ÖFKG, europäische Ausbildungsstandards und ermöglicht den Abschluß als psychodynamisch orientierte KunsttherapeutIn. Es bietet eine Plattform, Kunsttherapie zukünftig als eigenständiges Verfahren nach dem österreichischen Psychotherapiegesetz zu diskutieren und unterstützt aktiv Bestrebungen einer berufspolitisch gesetztlichen Anerkennung. … Im künstlerischen Gestaltungsvorgang bekommen sowohl inneres als auch äußeres Erleben individuellen Ausdruck. Dies kann auch als Selbst-Aktualisierungsvorgang bezeichnet werden. Während dieses Vorgangs werden Symbole gebildet, die eine Brückenfunktion zwischen bewussten und unbewussten Inhalten darstellen. In der kunsttherapeutischen Durcharbeitung können diese bewusst gemacht und wieder angeeignet werden, (S. Bulfon)”
Tatsache ist: Es gibt kein einheitliches Berufsbild für Kunsttherapie und eine staatliche Anerkennung für kunsttherapeutische Ausbildungsgänge gibt es bislang auch nicht. Kunsttherapie darf nicht als Psychotherapie bezeichnet werden. Mit der berufspolitischen gesetzlichen Anerkennung geht es neben einer vermeintlichen Qualitätssicherung auch um den Zugang zum therapeutischen Markt.
Große Fragen bleiben offen: Ist Kunst und Leben eine einzige Therapie? Brauchen wir Berufstherapeuten zum “Durcharbeiten” unserer künstlerischen Gestaltungen? Ist nicht Kunsterfahrung für sich schon ein integraler Bestandteil der Selbst- und Welterfahrung jedes Menschen? Ist nun jeder Mensch – auch der/die Leidende - ein Künstler / eine Künstlerin, oder bloß ein Objekt für Therapie?
Kunsterfahrung ist Selbsthilfe.
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Baugerüste in Kunsterfahrung verwandelt
26. Juli 2009 · Hinterlasse einen Kommentar
Die Ausstellung des ehemaligen Gerüstbauers Walter Rüttgen im Caritas Altenzentrum St. Maternus in Köln steht unter dem Titel “Die Geometrie ist die neue Liebe”. Auch Baugerüste können in der Kunst ihren Platz haben. Der Kölner Stadtanzeiger schreibt: “Aus unzähligen geometrischen Formen zusammengesetzte Strukturgewebe, die aus ebenso vielen Farbtönen wie verschiedenen Flächenelementen bestehen. Kräftige Farben, in unendlich vielen Nuancen abgemischt, sind das Grundmaterial. Und damit „baut“ der Maler Stück für Stück ausgetüftelte Bildkompositionen wie einst der Gerüstbauer von unten nach oben seine Gestänge zusammensetzte.”
„Im Grunde lassen sich alle Lebenserfahrungen in Kunsterfahrungen verwandeln“, weiß Rüttgen.

Walter Rüttgen
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